FAQ - Fragen und Antworten

Werden Solarmodule tatsächlich so schmutzig, dass die Leistung der Anlage wesentlich abnimmt?

Ja. Die Leistungs-Verluste durch Verschmutzung werden oft unterschätzt. Sie betragen nach Berichten aus der Praxis zwischen 10 und 30%. Dass eine regelmäßige Reinigung von Solar- und Photovoltaikanlagen erforderlich ist, sollte kein Geheimnis mehr sein. Fast jede Anlage sollte irgendwann im Laufe ihrer Lebensdauer gereinigt werden. Es ist sinnvoll mit einem weißen Tuch einen Teil eines Moduls zu reinigen, um den Grad der Verschmutzungeinschätzen zu können.


Durch welche Faktoren entstehen Verschmutzungen auf einer PV-Anlage?

Geringe Dachneigung: Durch eine geringe Dachneigung wird Staub und Schmutz nicht nur durch den Regen von den Modulen “gewaschen“. Dadurch baut sich vor allem am unteren Rand ein Schmutzfilm auf.
Landwirtschaftliche Betriebe: Stark betroffen sind landwirtschaftliche Betriebe durch den Einsatz von schwerem Gerät und auch Geflügel- und Mastställe haben mit Verschmutzungen zu kämpfen.
Vogelkot: So ziemlich das hartnäckigste was sich festsetzen kann ist Vogelkot; dieser kann auch zu Anätzungen der Module führen.
Weitere Umwelteinflüsse sind z.B. Blütenstaub, Pollen, Ruß, Fahrzeugabgase, Blätter, Baumnadeln (Harz), Moos, Algen, Flechten, Kalk u.v.m.: Im Frühjahr setzen sich Blütenstaub und Pollen auf den Modulen ab. Wenn Ihre Anlage in der Nähe von Bäumen steht, sind auch Blätter und Baumnadeln ein Verschmutzungsrisiko. Oder denken Sie an eine vielbefahrene Straße – die Abgase der Autos legen sich auf den Modulen ab. Mit der Zeit können sich auch an den Rändern des Rahmens Moos ansetzen und langsam ins Modul hineinwachsen.

Lohnt sich die regelmäßige Reinigung von Solaranlagen?

Definitiv ja. Nirgendwo werden so leichtfertig Gewinne verschenkt wie in der Photovoltaikbranche! Es gibt wohl kaum ein wirtschaftliches Gebiet, auf dem sich so schnell und einfach Gewinne und Verluste ausrechnen lassen. Einfach durch Messen vor und nach der Reinigung. Bei manchen Anlagen beläuft sich der Ertragsverlust auf bis zu 30 %. Das heißt, die Anlage produziert 30 % weniger Strom und erwirtschaftet somit 30 % weniger Einspeisevergütung. – nur saubere Module bringen maximale Leistung & Ertrag.

Kann die Solarreinigung die Module beschädigen?

Nein. Die SOLA-TECS Reinigungssysteme sind ausschließlich dafür konzipiert und können daher keinerlei Schäden anrichten. Im Gegenteil. Durch die rückstandfreie Reinigung werden die Materialien langfristig geschont und bleiben nicht den teilweise aggressiven Schmutzbestandteilen ausgesetzt. Durch die Verwendung von entmineralisiertem Wasser entstehen keine Kalkflecken und das "pure Wasser" ist aufnahmefähig für Schmutz. Kein abziehen und trocknen der gereinigten Fläche, alles ohne chemische Reinigungsmittel! Wir verwenden DI-Harzfilter zum entmineralisieren des Wassers. Hier geht es zum Untersuchungsbericht: http://www.sola-tecs.com/images/pdf/Pruefberichte/Bericht_SOLA-TECS.pdf

Wie oft sollte eine Solaranlage gereinigt werden?

Das kann man pauschal nicht beantworten. Dies ist beispielsweise abhängig vom Standort der Anlage. In ländlichen Gebieten kann sich eine Reinigung alle 2 Jahre rentieren. Große Anlage auf landwirtschaftlichen Bauten oder in direkter Nähe zu Landwirtschaftsbetrieben ist im Regelfall die jährliche Reinigung sinnvoll – bei starken Verschmutzung auf Stallanlagen kann sogar der 2x jährliche Reinigungseinsatz durchaus mehr Rendite bringen.

Womit wird gereinigt?

Regenwasser ist die beste Lösung. Ist dies nicht verfügbar, wird das Haushaltswasser mit einem DI-Harzfilter entmineralisiert. Als ent- oder demineralisiertes Wasser bezeichnet man Wasser, das keinerlei Salze, Ionen und Mineralien mehr enthält. Entmineralisiertes Wasser wird durch einen Ionenaustauscher (DI-Harzfilter) gewonnen.